Überall auf unserer Webseite trefft ihr auf das Wort ZINQ, welches bei Voigt &Schweitzer stellvertretend für das Element ZINK steht….

Doch was ist eigentlich Zink?!

Zink steht auf Platz 30 der häufigsten Elemente der Erde, gefolgt von Gallium und direkt nach Kupfer.
Es besitzt eine Dichte von 7,14g/cm³, einen Schmelzpunkt von 419°C und einen Siedepunkt von 907°C.
Der Anteil in der Erdkruste beträgt etwa 0,007%. Die größten Zinkerz-Vorkommen befinden sich in  China, Peru, Australien und den USA.

Sein Aussehen in metallischer Form ist silbrig/glänzend. Den Hauptverwendungszweck findet Zink im Korrosionsschutz (Galvanisch,-Band,-Feuerverzinken).
Darüber hinaus ist es  für Menschen, Tiere und Pflanzen unerlässliches. Deshalb finden wir es sowohl in der Medizin, als auch in unserer Nahrung wieder.

Um aus dem Zinkerz Zink zu gewinnen, ist jedoch einige Arbeit vonnöten…
Der erste Schritt ist das Abbauen des Zinkerzes (Zinksulfiderzes) in den oben genannten Gebieten. Folglich wird in einem Hochofenprozess (ca.1000°C) beim sogenannten „Rösten“ der Schwefel unter Einblasen von Sauerstoff ausgetrieben. Jetzt ist aus dem Zinksulfid Zinkoxid geworden. Dieses wird wiederum beim „Laugen“ in Schwefelsäure aufgelöst, wobei sich der Sauerstoff vom Zink löst. Endlich ist unser Zink Zink, jedoch nicht als Feststoff, sonder in ionogener Form (Zinkkationen) in einer wässrigen Lösung. Im letzten Prozessschritt werden die Zinkkationen galvanisch an einer Aluminium Anode abgeschieden.

Diesen langen Weg hat der Zink bereits hinter sich gebracht, wenn er in Form von Zinkbarren einschmelzbereit in unseren Verzinkereien liegt.

Mit besten Grüßen

Euer Norman

 

Quellen: Wikipedia, jumk.de (Bild), ZINQ.com (Beitragsbild)

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