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Dass während der Ausbildungszeit auch Schule angesagt ist war mir klar, aber wer hätte gedacht dass wir hierfür extra nach Schwäbisch Gmünd anreisen sollten, wo wir in einem  hierfür vorgesehenen Wohnheim untergebracht werden.

Obwohl mir dieser Gedanke Anfangs zu Recht befremdlich war, sind die Schulblöcke immer etwas ganz besonderes.

 

Voigt & Schweitzer hat 28 Standorte in Deutschland und Azubis sind in den meisten zu finden, in einigen Standorten bis zu 3 aus dem gleichen Lehrjahr. Ausserdem gibt es da noch die Galvaniseure, rechnet man diese mit, sind wir knapp 120 Leute, Spaß ist vorprogrammiert;)

Und da unser Beruf so aussergewöhnlich ist (ich selbst hatte zuvor nie davon gehört), gibt es eben nur eine Schule die den Beruf des Oberflächenbeschichters ausbildet – in Gmünd!

Und vor Ort ist selbstverständlich für alles gesorgt:

wir bekommen Essensmarken um bei ausgewählten Restaurants, Pizzerien und Imbissbuden essen zu gehen, es gibt einen Aufenthaltsraum mit Küche und Computer, Wlan, Waschmaschinen und einen Partyraum mit Kicker, Billardtisch, Ping Pong Platte und Boxsack.

Langeweile sollte also nicht aufkommen, notfalls erkundet man die 61.000 Einwohner Stadt.

Gelernt werden muss zwar selbstverständlich auch, hier sehe ich wiederum den größten Vorteil, denn für jedes Fach gibt es Spezialisten.

 

Lange Rede, kurzer Sinn – Die Schulzeit verleiht der Ausbildung den ganz besonderen Pepp.