Beiträge

 

Wer denkt, dass Bürofachkräfte tagein tagaus immer nur stur an ihrem Schreibtisch hocken, der denkt falsch.

Als Informatikkauffrau bei Voigt & Schweitzer kommt man viel herum. Sei es nun um Anwenderprobleme vor Ort zu lösen, die Unterschiede in den Geschäftsprozessen der vielen Verzinkereien des Verbundes kennenzulernen, neue Hardware anzuschließen oder um auf Schulungen sein Wissen zu erweitern. Natürlich kann man bei dem Besuch einer anderen Verzinkerei  oder eines anderen Geschäftgebäudes auch ganz neue Abteilungen kennenlernen. So kann man stetig sein Spektrum erweitern und versteht auch sehr viel einfacher die Vorgänge und auch die Probleme welche beim Tagesgeschäft auftreten können.

Bei meinem letzten „Außeneinsatz“ durfte ich großflächig unsere veraltete Hardware gegen Neugeräte austauschen. Es war sehr aufregend die Personen, welche man sonst vielleicht bisher nur ducrh Telefon und E-Mail kennt auch mal live zu erleben. Ebenfalls lernt man dabei selbstständiges Planen sowie eine gewisse Eigenorganisation der anfallenden Arbeiten.

Mir jedenfalls gefallen solche abwechslungsreichen Projekte sehr. Wie denkt ihr denn so darüber?

 

Voigt & Schweitzer Ausbildung

Bisher wurden mir Einblicke in diverse Abteilungen an drei verschiedenen Standorten gewährt. Jetzt ist die letzte Woche angebrochen und ich möchte behaupten, dass jedes Werk anders ist.

Trotz der ähnlichen Abläufe wird sämtliches  in den einzelnen Standorten anders gehandhabt. Hier zum Beispiel vergeben wir im Büro die sogenannten Blechmarken, wobei diese in anderen Werken von der Warenannahme verteilt werden. Blechmarken sind kleine Blecheile mit eingestanzter Nummer für die Zuordnung der Aufträge. Sie werden an den Materialien gehängt und bleiben selbst nach dem Verzinken unverändert. Ein anderes Beispiel ist, dass das Telefon in einigen Werken das A und O ist und hier wurde ich davor verschont, bis auf wenige Ausnahmen. Ich selbst bekam kein Telefon.

Natürlich gab es zu Anfang auch ein paar Anfangsschwierigkeiten. Wenn man neu ist, braucht die Einarbeitung seine Zeit, aber wenn man sich sechs Wochen später immer noch nach einer Herausforderung sehnt, muss man die Kolleginnen und Kollegen ansprechen, und dann bekommt man auch mal andere Aufgaben erteilt, worüber ich sehr glücklich war. Meine Aufgaben waren hauptsächlich die Fertigmeldungen zu bearbeiten und die Ablage abzuheften. Das Bedienen der Kunden habe ich nebenbei gemacht sowie das Schreiben von Aufträgen und Rechnungen. Eine Sache habe ich jedoch dazu gelernt, nämlich das Erfassen von internen Reklamationen.

Nächste Woche werde ich den Standort wechseln und bin mir sicher, dass ich wieder etwas dazu lernen werde ;)